HundeflohFlöhe

Flöhe sind sicherlich die bekanntesten und auch die häufigsten Ektoparasiten des Hundes. Es handelt sich um 2-3 mm lange braune Insekten mit langen Sprungbeinen, die man bei kurzhaarigen Hunden bei Befall schnell durch das Fell krabbeln sehen kann.

Anzeichen für Flohbefall

* häufiges, heftiges Kratzen
* Benagen der juckenden Stellen, vor allem an Hinterschenkeln und Kruppe
* Flohkot auf der Haut: kleine schwarze Krümel, die auf nassem Zellstoff rote Farbe abgeben
* schnell laufende, auch springende, braune, käferartige Insekten im Fell.

Mögliche Begleiterscheinungen

* Allergie gegen den Flohspeichel, erkennbar durch Hautveränderungen mit Rötung und Schäden, Ekzeme
* evtl. Übertragung von Bandwürmern auf den Hund (theoretisch auch auf den Menschen)

Mögliche Behandlung

* Flohmittel nach Absprache mit dem Tierarzt
* Wichtig: Auch die Umgebung muss behandelt werden, weil Flöhe sich nur etwa eine Stunde pro Tag auf ihrem Wirt aufhalten und in der restlichen Zeit z.B. am Liegeplatz des Hundes leben, wo sie auch ihre Eier ablegen. Diese Behandlung geschieht mit Sprays und vor allem gründlichem, regelmäßigem Staubsaugen aller Aufenthaltsorte des Hundes sowie regelmäßigem Auskochen der Hundedecken bzw. ihrer Bezüge.
* Parallel zur Flohbehandlung auch eine Wurmkur in Absprache mit dem Tierarzt durchführen

Vorbeugung:

regelmäßige Anwendung von vorbeugenden Mitteln wie Tabletten, Spritzen etc.
Anmerkung

Flohbefall muss kein Anzeichen für mangelnde Pflege sein - Flöhe kann sich ein Hund von einem anderen Hund, aber auch von Katzen oder Igeln holen, die ihm beim Spaziergang oder im Garten begegnen.