zeckeZecken

Zecken gehören zu den Spinnentieren, erkennbar an den vier Beinpaaren. Neben den allseits bekannten Flöhen zählen sie zu den häufigsten Ektoparasiten des Hundes. Ihr gehäuftes Auftreten ist jahreszeitabhängig, d.h. das der Zeckendruck am stärksten in den frühen und in den späten Sommermonaten ist.

Zecken leben in Wiesen mit hohem Gras und bevorzugt an Waldrändern im Gebüsch, von wo sie sich auf vorübergehende "Wirte" fallen lassen. Die zunächst nur etwa 3 mm großen weiblichen Tiere saugen sich in der Haut des Hundes fest und können nach einiger Zeit Erbsengröße erreichen, bevor sie sich wieder abfallen lassen. An der Bissstelle entwickelt sich oft eine kleine Schwellung, die aber nicht gefährlich ist. Eine ernst zu nehmende Begleiterscheinung von Zeckenbissen sind dagegen die durch die Tiere übertragbaren Krankheiten.

Vorbeugung

* Meidung zeckengefährdeter Bereiche in den wärmeren Monaten
* gründliche Untersuchung des Hundes nach Spaziergängen
* regelmäßige Anwendung von Spot-on-Präparaten, Halsbändern o. ä. in den Sommermonaten

Bei Befall

* vorsichtiges Herausdrehen der Zecke, evtl. mit einer Zeckenzange
* entgegen häufig gehörten Ratschlägen kein Auftropfen von Öl, Alkohol, Klebstoff etc., weil die Zecke dann erst recht krankheitserregende Stoffe ausscheidet
a zeckeAusgewachsene Zecke